In den vergangenen 2 Wochen sind mehrere Speed Proben abgegeben worden, die 4-Methylamphetamin enthielten.
Ecstasy und Speed werden in der Regel konsumiert, um mehr Spaß zu haben. Den kurzfristigen Stimmungskick erkaufen sich jugendliche Konsumenten aber möglicherweise mit einer langfristigen Zunahme depressiver Symptome.
Check iT! hat eine Reihe an Proben getestet, die gesundheitlich bedenkliche Substanzen enthielten. Erstmalig wurde die Substanz 4-Methylamphetamin - neben anderen Inhaltsstoffen- in vier als Speed zur Analyse gebrachten Proben identifiziert. In Zusammenhang mit 4-Methylamphetamin (4-MA) sind bereits 2011 Vergiftungen bzw. ungeklärte Todesfälle in den Niederlanden, Belgien und Großbritannien aufgetreten. Aus Belgien wurden aktuell zwei weitere Todesfälle gemeldet. 4-MA ist eine bislang völlig unerforschte Substanz, über die es kaum Informationen gibt. Daher ist schwer abzuschätzen, wie giftig die Substanz ist und in welcher Dosierung sie ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko darstellt. Vom 4-MA-Konsum wird deshalb dringend abgeraten!
Neue synthetische Drogen überfluten Europa. 49 neue psychoaktive Substanzen entdeckten Ermittler der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) im Jahr 2011. Am häufigsten stießen sie dabei auf synthetische Cannabinoide (23 Substanzen) und künstliche Cathinone (acht Substanzen).
Sag NEIN zu Drogen - Sag JA zum Leben“, so nennt sich das „internationale Drogen-Präventionsprogramm“, das seit über 20 Jahren von Mitgliedern der Scientology Kirche und ihrer „FOUNDATION FOR A DRUG-FREE WORLD“ auf der ganzen Welt betreut und unterstützt wird.
Chronischer Kokain-Konsum schädigt das Gehirn. Das ist bekannt. Doch was ist, wenn nur hin und wieder mal eine „Line Koks“ zum Aufputschen gesnieft wird? Hat gelegentlicher Konsum bereits messbare Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit? Britische Wissenschaftlerinnen haben hierzu eine Studie durchgeführt.
Seit Anfang März haben die Kollegen von ChEckiT aus Wien eine Reihe an gesundheitlich bedenklichen Substanzen getestet. Abgesehen von den als Ecstasy verkauften Tabletten, die neben der besonders bedenklichen Substanz PMA eine Vielzahl an anderen Substanzen enthielten, sind eine Reihe an weiteren Tabletten mit unerwarteten und gesundheitlich besonders bedenklichen Inhaltsstoffen abgegeben worden.
2011 ist die Zahl der Drogentoten in Deutschland von 1.237 (Vorjahr) auf 986 gesunken und hat damit den niedrigsten Stand seit 1988 erreicht. Grund zur Entwarnung gibt es dennoch nicht angesichts der steigenden Zahl an Amphetamin-Konsumenten. Besonders ausgeprägt ist der Anstieg der Konsumenten von Crystal, einem hochwirksamen Methamphetamin in kristalliner Form.
Die Kollegen von ChEck iT! aus Wien haben 13 Stück als XTC verkaufte Pillen analysiert, die anstelle des Wirkstoffs MDMA unter anderem die gesundheitlich besonders bedenkliche Substanz PMA (Paramethoxyamphetamin) enthielten. Die Pillen sind weiß (vergilbt) und haben rosa Sprenkel; auf der Vorderseite befindet sich ein Logo. Außerdem enthielten die Tabletten noch eine Vielzahl weiterer Substanzen (4-MEC, alpha PPP, Mephedron, pFPP, Koffein und zwei weitere Substanzen).
Schon mal Afrikanisches Löwenohr oder Sibirisches Mutterkraut geraucht? Laut Verpackungsaufschrift enthalten bestimmte Kräutermischungen aus dem Headshop solche und andere exotische Gewächse. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt in einer aktuellen Broschüre vor dem Konsum dieser Kräutermischungen - obwohl oftmals gar nicht drin ist, was drauf steht.
Bauen Kiffer mehr Unfälle oder fahren Personen unter dem Einfluss von Cannabis womöglich vorsichtiger? Zahlreiche Studien haben die Auswirkungen von akutem Cannabiskonsum untersucht, kommen jedoch teils zu widersprüchlichen Ergebnissen. Ein Forschungsteam aus Kanada hat nun in einer Meta-Analyse alle zu diesem Thema verfügbaren Studien gesichtet. Demnach verdoppelt sich das Risiko für einen Unfall nach dem Kiffen.
Halluzinationen, Schlaflosigkeit, totaler Zusammenbruch: In Bayern sind immer mehr Menschen süchtig nach Crystal Speed - einer der aggressivsten Drogen, die es gibt. Was Abhängige über den Horrortrip berichten.
Unter „Legal Highs“ werden psychoaktiv wirksame Produkte zusammengefasst, die z.B. als Räuchermischungen, Badesalze oder Düngerpillen deklariert werden. Der Handel mit diesen Produkten über das Internet in sog. Headshops findet in einer rechtlichen Grauzone statt. Die Unübersichtlichkeit des Angebots wird noch durch den Verkauf synthetischer Reinsubstanzen verstärkt, die auch als „Research Chemicals“ bezeichnet werden.
Die EU-Drogen-Beobachtungsstelle in Lissabon hat eine neue Internet-Plattform erstellt: hier sind objektive und wissenschaftliche Beschreibungen psychoaktiver Substanzen in Form von sog. „Drogenprofilen“ zu finden. Jedes Profil gibt einen kurzen Überblick über Chemie, Pharmakologie, Synthese und Vorläufersubstanzen, sowie Analyse, Darreichungs- und Anwendungsform.
Jugendliche erkranken extrem selten an einem Herzinfarkt. Ein aktueller Fallbericht eines US-amerikanischen Ärzteteams weist darauf hin, dass der Konsum von synthetischen Cannabinoiden möglicherweise mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einhergeht
Auf der neuen Internet-Plattform "Legal-High-Inhaltsstoffe.de" ist eine Übersicht aktueller Analyse-Ergebnissen zu Legal-High-Produkten zu finden. Alle bisher getesteten Kräutermischungen enthielten synthetische Substanzen als Wirkstoffe. Sie alleine und nicht die "Kräuter" sind für die berauschende Wirkung verantwortlich. Die Kräuter sind lediglich Trägerstoffe der chemischen Verbindungen.
Jeder 20. Student nimmt Tabletten ein, um seine Leistung zu steigern oder dem Uni-Stress besser standzuhalten. Weitere 5 Prozent versuchen sich mit Vitaminen, Homöopathika, pflanzlichen Substanzen oder Coffein aufzuputschen. Das geht aus einer repräsentativen Untersuchung des HIS-Instituts für Hochschulforschung im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hervor.
Jahrelanges Zigarettenrauchen geht auf die Lunge. Das ist bekannt. Welche Auswirkungen das Kiffen, also das Rauchen von Haschisch oder Marihuana, auf die Lunge hat, war bislang jedoch nicht eindeutig geklärt. In einer aktuellen Studie wurden die langfristigen Auswirkungen von Tabak und Cannabis auf die Lungenfunktion untersucht - mit einem unerwarteten Ergebnis.
Dieser Beitrag beschreibt die in Deutschland am stärksten verbreiteten Verunreinigungen und Streckmittel in Marihuana, erklärt, wie man sie erkennt und welche Risiken von ihnen ausgehen.
Gibt es „Einstiegsdrogen“, die den Weg bahnen für weitere Drogen? Die US-amerikanische Wissenschaftlerin Denise Kandel vertritt diese Auffassung und hat aufgrund ihrer Beobachtungen bereits 1975 die so genannte Gateway-Hypothese formuliert. Doch die Hypothese ist umstritten. Zusammen mit einem Wissenschaftlerteam hat Kandel nun eine Studie vorgelegt, in der nachgewiesen wurde, dass Nikotin das Gehirn auf molekularer Ebene verändert. Das Gehirn wird dadurch empfänglicher für die Wirkung von Kokain.
Mit sichtlicher Begeisterung hat der Chemiker Alexander Shulgin die Wirkung von MDMA in seinem Buch PIHKAL beschrieben. Was er sicherlich noch nicht ahnen konnte, ist die Tatsache, dass die Droge eine große Verbreitung in der Party-Szene erfahren und dabei auch die Kehrseite der Medaille zum Vorschein kommen wird. Denn der Konsum des vermeintlich harmlosen Aufputschers kann fatale Folgen haben.
München hat einen neuen temporären Club - und der befindet sich in einer ungewöhnlichen Location. In einem Bunker. Ein Besuch bei Herr Hotter.
Jedes Jahr greifen 200 Millionen Menschen weltweit zu illegalen Drogen wie Haschisch, Marihuana, Kokain oder Heroin. Forscher fordern nun strengere internationale Verträge gegen den Missbrauch. Bis jetzt habe es zu viele Schlupflöcher gegeben.
Elektrische Zigaretten gelten als schadstoffarme Alternative zu herkömmlichen Glimmstengeln. Doch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt nun vor den Risiken des Nikotindampfs, in dem auch krebserregende Substanzen nachgewiesen wurden.
Crystal gehört zu den gefährlichsten Drogen der Welt. Es sorgt für den harten Kick und hat furchtbare Folgen: Laut Zollfahndungsamt konsumieren immer mehr Bayern Crystal. Bisher war Crystal vorwiegend in Nordost-Bayern verbreitet. Experten warnen nun vor einer eklatanten Ausweitung von Crystal in die bayerischen Ballungsräume München, Nürnberg, Augsburg und Landshut.
Bei welcher Droge ist die Wahrscheinlichkeit, abhängig zu werden, am größten? So lautet - verkürzt formuliert - die Forschungsfrage, mit der sich ein internationales Forschungsteam befasst hat. Im Fokus der Studie standen die Substanzen Nikotin, Alkohol, Cannabis und Kokain, zu denen Daten von über 50.000 Personen vorliegen. Darüber hinaus wurde untersucht, ob es bestimmte Merkmale der Personen gibt, die eine Abhängigkeitsentwicklung wahrscheinlicher machen.
Der Handel mit synthetischen Drogen boomt: Während der Konsum von Kokain und Cannabis zurückgeht, steigt der Absatz neuartiger Substanzen. Der Jahresbericht der EU-Drogenexperten zeigt: 2011 könnte ein Rekordjahr werden.
Wer schon seit mehreren Jahren kifft, hat es mitunter nicht leicht, aus dem Konsum wieder auszusteigen. Manchen Kiffern gelingt es, anderen nicht. Woran liegt das? Und gibt es Strategien, die besonders hilfreich sind, wenn man nicht mehr kiffen will?
Im deutschen Osten reagiert das Meth.
„Was wollte ich gerade noch sagen?“ Beim Kiffen kann das Kurzzeitgedächtnis schon mal eine Auszeit nehmen. Wenn Cannabiskonsumierende „die Peilung verlieren“, laufen für Neurowissenschaftler allerdings interessante Prozesse im Gehirn ab. Britische Forscher haben herausgefunden, dass die koordinierte Zusammenarbeit verschiedener Hirnareale beim Kiffen gewissermaßen aus dem Takt kommt. Diese Effekte würden Ähnlichkeiten mit den Symptomen einer Schizophrenie aufweisen.
In den Drogenküchen dieser Welt werden ständig neue psychoaktive Designer-Substanzen zusammengebraut. Was sind „Legal Highs“ eigentlich? Sind die wirklich legal? Für Konsumierende gilt in jedem Falle: Ob legal oder illegal, die neuen synthetischen Drogen bergen unkalkulierbare Risiken.
Neue synthetische Drogen, die hinsichtlich ihrer Wirkung mit illegalen Drogen wie Ecstasy oder Kokain vergleichbar sind, stellen in zunehmendem Maße ein Problem dar. In den vergangenen zwei Jahren ist wöchentlich eine neue Substanz aufgetaucht. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat die EU-Kommission nun neue Strategien vorgelegt, um gegen den Drogenhandel auf EU-Ebene gezielter vorzugehen.
ChEck iT! hat seit Anfang Oktober insgesamt 51 Proben getestet. Die Mehrzahl der Proben wurden auf Grund der Inhaltsstoffe als unerwartete oder gesundheitlich besonders bedenkliche Ergebnisse eingestuft.
Sie heißen Spice, Lava Red oder Vanilla Sky. Synthetische Drogen haben meist ausgefallene Namen und riskante Nebenwirkungen. In Deutschland sind es meist junge Männer , die chemisch veränderte Drogen rauchen, schlucken oder spritzen. Die Bundesdrogenbeauftragte warnt vor den Gefahren.
Heroin und Kokain haben lange den illegalen Drogenhandel dominiert. Einem Bericht der UNO zufolge sind jedoch synthetische Drogen auf dem Vormarsch. Inzwischen gelten vor allem Amphetamine als die meist konsumierten illegalen Substanzen nach Cannabis. Die Nachfrage nach Ecstasy sei hingegen in Europa leicht rückgängig, gleichzeitig seien aber neue Substanzen aufgetaucht, die als so genannte „Legal Highs“ vermarktet werden.
Sie verweilen in sozialen Netzwerken oder verlieren sich stundenlang in Online-Spielen: Besonders junge Menschen sind laut einer Studie von Internetsucht betroffen. Sie sind im Alter zwischen 14 und 24 Jahren, zum Teil haben sie die Kontrolle über ihre Internet-Nutzung verloren.
Ecstasy, Amphetamine und Co. - synthetische Drogen stehen auf der Konsumliste an zweiter Stelle, gleich nach Cannabis. In einem neuen Bericht zeigt sich die Uno alarmiert: nicht nur europaweit - auf der ganzen Welt sind synthetische Drogen auf dem Vormarsch.
Unsere Kollegen von ChEck iT! haben am 14.09. eine abgegebene Heroinprobe analysiert, die als hoch giftig und potentiell lebensbedrohlich einzustufen ist. Die Analyse der Probe hat folgende Inhaltsstoffe ergeben:
Unsere Kollegen von Safer Party aus der Schweiz haben verschiedenen Speed Proben analysiert und neben Amphetamin und Coffein nun auch Dimethylterephthalate festgestellt. Dimethylterephthalate wurde auch schon in Kokainproben analysiert. Dimethylterephthalate ist ein Grundstoff zur Herstellung von Kunststoffen und ist nicht zur Einnahme gedacht. Es kann Haut, Augen und den Verdauungstrakt reizen. Die Kurzform der Substanz ist DMT, hat aber nichts mit dem Halluzinogen DMT / Dimethyltryptamin zu tun.
Droge Nummer eins ist und bleibt bei Jugendlichen Alkohol - doch der Konsum ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Es drängen aber immer mehr synthetische Drogen auf den Markt. Und die bringt kein Dealer, sondern der Postbote.
Hochpotente Designersubstanzen, sog. Research Chemicals, die als vermeintliche "Badesalze" verkauft werden, breiten sich rapide aus - ihre Wirkung erschüttert selbst erfahrene Ärzte. Bisher waren die Substanzen nicht nachweisbar. Nun berichten Forscher bei der Suche nach einem Schnelltest von einem Durchbruch.
Die Zahl der Abhängigen in der westlichen Welt bleibt stabil, doch auf dem Drogenmarkt ist viel in Bewegung: Immer öfter greifen Menschen zu Designer-Drogen wie zum Beispiel "Spice". Zu diesem Ergebnis kommen die Vereinten Nationen im diesjährigen Weltdrogenbericht.
Der plötzliche Herztod ist ein bekanntes Risiko beim Koksen. Einer aktuellen italienischen Studie zufolge, scheinen sich die Schäden am Herzen unbemerkt zu entwickeln. Denn in einer Stichprobe von Kokain-Konsumierenden, die bislang keine Herzprobleme hatten, ließen sich bei 83 Prozent bereits Herzschädigungen nachweisen.
Insgesamt trinken immer weniger Jugendliche Alkohol, so die offizielle Statistik. Aber die, die trinken, tun es öfter und intensiver, bis zum Exzess. Das beschreiben die Autoren des Buches "Generation Wodka": Um rund 80 Prozent stieg die Zahl der Jugendlichen, die mit Vergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert wurden - nicht nur in den Großstädten. Laufend voll, gegen die Leere.
Sie heißen „Maya", „Explosives" oder „Jamaican Gold": Sogenannte Räuchermischungen, die im Internet und einschlägigen Shops als Raumluftverbesserer gehandelt werden. Dafür genutzt wird der Inhalt der bunten Päckchen aber in den seltensten Fällen: Jugendliche rauchen die dubiosen Zusammensetzungen – mit fatalen Folgen für Gesundheit und Psyche.
Dank moderner Untersuchungsmethoden können die Auswirkungen des Cannabis-Konsums auf den Hirnstoffwechsel heutzutage direkt am Menschen untersucht werden. Wofür früher noch Versuchstiere herhalten mussten, wurden in einer aktuellen Studie „echte“ Kiffer herangezogen. Erstmals konnte am Menschen nachgewiesen werden, dass chronischer Cannabis-Konsum die Zahl von Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn reduziert.
Die Wissenschaft bittet neuerdings die Bevölkerung ganzer Städte zur kollektiven Urinprobe - zumindest im übertragenen Sinn. Denn einige Forscherinnen und Forscher suchen im städtischen Abwasser nach Überbleibseln illegaler Substanzen. Und tatsächlich kann diese „Abwasserepidemiologie“ aufschlussreiche Informationen zur Verbreitung und saisonalen Veränderung des Drogenkonsums liefern, wie jetzt norwegische Wissenschaftler am Beispiel Oslos zeigen konnten.
Einige tun es täglich, manche sogar mehrmals am Tag. Es gibt Kiffer, für die gehört der Joint so selbstverständlich zum Alltag wie die Butter auf’s Brot oder der Kaffee zum Kuchen. Das Gehirn wird dabei immer wieder mit THC, dem Hauptwirkstoff von Cannabis, geflutet. Dies gilt ganz besonders bei Verwendung hochpotenter Cannabissorten. Studien weisen allerdings darauf hin, dass die kognitive Leistungsfähigkeit unter dem THC-Tsunami leidet. Was heißt das eigentlich konkret? Macht Kiffen dumm? Und können sich die grauen Zellen nach Einstellen des Konsums wieder erholen?
Der Versuch, Bewusstseinszustände durch den Einsatz psychoaktiver Substanzen zu verändern, zieht sich durch alle Epochen und Kulturen der Menschheit. Neu ist hierbei der zunehmende Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten, der aus gesellschaftlich bedingtem Streben nach optimierter Leistungsfähigkeit resultiert. Dieses Phänomen lässt sich durch den Begriff „Hirndoping“ beschreiben.
Sie sind selten, aber es gibt sie: Fälle, in denen der Konsum von Ecstasy tödlich endet. Ein neuer in der Fachpresse veröffentlichter Fall eines 19-jährigen Niederländers zeigt, dass Ecstasy alles andere als eine sichere Droge ist.
Über 3.000 junge Leute haben bisher am Beratungsprogramm „Quit the Shit“ teilgenommen, um ihren Cannabiskonsum in den Griff zu bekommen. Doch lohnt sich eine Teilnahme überhaupt? Eine aktuelle Studie gibt hierauf Antworten.
Momentan überschwemmen neue, psychoaktive Designer-Substanzen (z.B. Mephedron, Methylon, Butylon, usw.), die vorwiegend in asiatischen Billiglabors produziert werden, den europäischen Drogenmarkt. Oftmals werden diese Designer-Substanzen (sog. Research Chemicals) als angeblich legale Ersatzstoffe für illegale Substanzen in Internet-Shops angeboten - z.B. als sog. "Badesalze". Jedoch sind in diesen vermeintlichen "Badesalz-Produkten" in der Regel hochpotente, synthetische Wirkstoffe enthalten, die lebensgefährliche Intoxikationen hervorrufen können. Bislang sind diese neuen Designer-Substanzen noch völlig unerforscht und es gibt keine gesicherten Erkenntnisse zu den Wirkungsweisen und Langzeitrisiken!
Eine 20 Jahre alte Urlauberin aus Croydon (England) ist gestern vormittag in Ibiza an den Folgen des Konsums von MDMA gestorben. Medienberichten zufolge erlitt die Urlauberin nach einer Überdosis MDMA einen tödlichen Herzinfarkt. Die Behörden gaben weiter an, dass in den vergangenen Tagen ungewöhnlich viele Personen nach dem Konsum von MDMA ärztlich behandelt werden mussten. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, die Dealer ausfindig zu machen.
Tausende russischer Heroin-Abhängige sind auf eine Billigdroge mit dem Szenenamen "Krok" umgestiegen. Die chemische Substanz hinter "Krokodil" ist der Heroinersatz Desomorphin. Die Substanz ist sehr giftig, macht hochgradig abhängig und hat katastrophale Auswirkungen auf den Körper des Süchtigen.
Unsere Kollegen aus Wien haben neue Pillenwarnungen veröffentlicht. Aufgrund eines technischen Fehlers leider diesmal ohne Fotos!
Wir möchten Euch auf eine Online-Umfrage zu Legal Highs aufmerksam machen. Das Centre for Drug Research an der Goethe-Universität Frankfurt am Main führt zurzeit diese Umfrage mit Förderung des Bundesministerium für Gesundheit durch, um wissenschaftliche Erkenntnisse über die Verbreitung von Legal Highs und über die Motivation der Konsumenten zu gewinnen. Die Umfrage ist anonym und wird sicher verschlüsselt.
Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Insgesamt haben rund 9,5 Millionen Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren Alkoholprobleme. Das heißt, dass sie Alkohol in einer gesundheitlich riskanten Menge konsumieren. Etwa 1,3 Millionen von ihnen sind alkoholabhängig und bei rund zwei Millionen Menschen liegt Alkoholmissbrauch vor. Jedes Jahr sterben circa 74.000 Männer und Frauen an den Folgen ihres Alkoholkonsums. Anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni 2010 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gravierenden Folgen des Alkoholmissbrauchs in Deutschland hin.
Seit dem 01.06.2011 gelten in Nordrhein-Westfalen (NRW) wieder die „alten“ Eigenbedarfsgrenzen für den Besitz von Rauschmitteln. Der amtierende Justizminister Thomas Kutschaty hat per Erlass die zuvor im Jahr 2007 beschlossene Reduktion und teilweise Streichung der Eigenbedarfsgrenzen rückgängig gemacht.
Stimulanzien wie Speed oder Ecstasy werden vor allem in der Partyszene konsumiert. Intensiver Konsum dieser Substanzen könnte jedoch dauerhafte Hirnveränderungen nach sich ziehen. Darauf weisen die Ergebnisse einer Studie hin, die von einem deutschen Forschungsteam der Universität Köln und des Max-Planck-Instituts für neurologische Forschung durchgeführt wurde.
Schon im Jugendalter machen viele ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol. Doch das Gehirn Jugendlicher befindet sich noch in der Entwicklung. Alkohol und andere Substanzen können in dieser Phase nachhaltige Hirnveränderungen nach sich ziehen. In einer aktuellen Studie konnte nachgewiesen werden, dass vor allem das Rauschtrinken zu schlechteren kognitiven Leistungen führt.
Unsere Schweizer Kollegen von Safer Party haben die Ergebnisse ihrer als Kokain getesteten Analyseproben veröffentlicht. Hier ist vor allem zu sagen, dass der Reinheitsgehalt des Kokains sehr stark schwankt und immer mehr psychoaktive Substanzen als Streckmittel verwendet werden.
Ecstasy wird nachgesagt, dass es unter anderem das Gefühl der Nähe zu anderen Menschen verstärkt. Werden Konsumierende durch Ecstasy tatsächlich „empathischer“? Dann müssten sie auch eher in der Lage sein, die Gefühle anderer Menschen zu erkennen. Um dies zu überprüfen führte ein US-amerikanisches Forschungsteam eine Doppelblind-Studie durch.
So lautet verkürzt formuliert die so genannte Gateway-Hypothese. Der Einstieg in den Cannabiskonsum öffnet gewissermaßen das Tor (engl. Gateway) zur Welt der illegalen Drogen. Die zeitliche Abfolge, also die Reihenfolge, in der bestimmte Drogen erstmals konsumiert werden, sei universell und unterliege einem kausalen Mechanismus. Cannabis sei demnach die „Einstiegsdroge“ für andere Substanzen wie Heroin. Doch einer neuen Studie zufolge, machen die Konsumierenden illegaler Drogen in Japan und Nigeria der Gateway-Hypothese einen Strich durch die Rechnung.
Je früher, desto schädlicher. So einfach lassen sich die Auswirkungen des Substanzkonsums auf die Hirnentwicklung auf den Punkt bringen. Tierversuche deuten darauf hin, dass die Schäden durch frühen Amphetaminkonsum möglicherweise nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Berlin (dpa) - 40 Flaschen Wodka, 1000 Zigaretten und eine gehörige Dosis Beruhigungsmittel und Drogen - was klingt wie die traurige Bilanz eines Rockstars ist der pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen pro Jahr. Wie abhängig die Deutschen sind, zeigt das Jahrbuch Sucht.
Online-Kontaktnetzwerke, wie Facebook und Myspace, werden von Millionen Menschen weltweit genutzt. Sie bieten unter anderem die Möglichkeiten, Texte, Bilder und Videos von sich selbst ins Internet zu stellen und auf diese Weise andere Nutzer daran teilhaben zu lassen. Auch Alkohol- und Drogenkonsum werden hier öffentlich zur Schau gestellt.
Seit längerem steht Ecstasy im Verdacht, bestimmte Bereiche des Gehirns zu schädigen. Studien kommen jedoch zu keinem einheitlichen Bild. Ein australisches Forschungsteam hat nun erstmals nachweisen können, dass Gedächtnisdefizite erst bei komplexeren Aufgaben offensichtlich werden.
Knapp ein Jahrhundert ist es her, dass MDMA patentiert wurde. Doch erst Jahrzehnte später soll es unter dem Namen „Ecstasy“ bekannt werden. Während andere synthetische Substanzen wie beispielsweise Amphetamine gezielt als Medikament entwickelt wurden, ist MDMA anders als lange vermutet eher beiläufig entstanden, um sofort wieder in der Versenkung zu verschwinden. Es war der US-amerikanische Chemiker Alexander Shulgin, der MDMA wieder ausgegraben, selbst konsumiert und schließlich einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht hat. Zwei deutsche Forschungsteams haben tief in den Archiven gegraben und interessante Details über die Geschichte von MDMA ans Licht gebracht.
Bremen – Anlässlich des Skandals um mit Methadon und Heroin belastete Kinder in Bremen hat die Substitutionskommission der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB) und der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) den zuständigen Stellen Nachlässigkeit vorgeworfen. Zuvor hatten Untersuchungen der Sozial- und Gesundheitsbehörde des Landes ergeben, dass zahlreiche Kinder methadonsubstituierter Eltern selbst Spuren illegaler Drogen im Körper hatten
Die Zahl der Drogentoten in Deutschland sinkt, denn die harten Drogen wie Heroin sind auf dem Rückzug. Polizei und Experten sehen aber in synthetischen Designerdrogen und vermeintlich harmlosen Kräutermischungen eine neue Gefahr.
Interessanter Beitrag über die Risiken und Wirkungsweisen diverser Nachahmer-Produkte der Kräutermischung "Spice".
Sein Doppelleben zwischen Heroin-Sucht und Journalismus dauerte zwei Jahrzehnte und kostete Jörg Böckem (45) fast das Leben. Er hat es geschafft, diesem Alptraum zu entkommen. Christiane K. (48) hingegen kann ohne Drogen nicht leben. Sie meistert ihren Alltag als berufstätige Mutter trotzdem erfolgreich.
Frühere Studien deuteten bereits darauf hin, nun wurde der Verdacht durch eine 10-Jahres-Langzeitstudie bestätigt: Wer in jungen Jahren mit dem Kiffen anfängt, hat ein doppelt so hohes Risiko, psychotische Symptome zu entwickeln wie abstinente Personen. Wer dauerhaft viel kifft, riskiert, dass sich die psychotischen Symptome verfestigen.
Die Kollegen von ChEckiT! aus Wien warnen vor PMMA (Para-Metoxymethamphetamin) - einer gesundheitlich besonders bedenklichen Substanz. Wie jetzt bekannt wurde, ereignete sich im Januar 2011 im Zusammenhang mit PMMA ein Todesfall. Vermutlich wurde die Substanz als weißes Speed-Pulver verkauft.
Die Kollegen von Saferparty aus Zürich haben in einer als MDMA-Pulver abgegebenen Probe die Substanz Methylon analysiert. Methylon zählt zu den sog. Research Chemicals und ist eine neue synthetische Substanz, deren Nebenwirkungen und Langzeitrisiken bislang kaum erforscht sind. Da es bis zum Wirkungseintritt von Methylon länger dauert als bei MDMA, besteht die Gefahr, dass Nachgelegt und Methylon in hohen Dosen konsumiert und somit überdosiert wird.
Ein spanisches Forschungsteam hat im Rahmen einer Studie die Auswirkungen des Mischkonsums von Ecstasy (MDMA) und Alkohol untersucht. Der Studie zufolge ist das Mischen von Ecstasy und Alkohol deutlich schädlicher als beide Substanzen alleine.
Nach Aussagen des Giftinformationszentrums in Erfurt verursacht die Kräutermischung "Lava Red" schwere Vergiftungen. Neben leichten Beschwerden wie Übelkeit, Mundtrockenheit und Schweißausbrüchen können auch schwere Symptome wie Sehstörungen, Bewusstseinseintrübungen und Herzrasen auftreten. Auch lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle sind nicht auszuschließen.
Nach mehreren Todesfällen hat die EU-Kommission ein europaweites Verbot von Mephedron gefordert. Mephedron (4-Methylmethcathinon) ist ein Stimulans mit ähnlichen Wirkungen wie Ecstasy (MDMA) oder Kokain. In zwölf EU-Ländern ist die Substanz noch immer legal, in 15 EU-Ländern - darunter auch Deutschland - aber bereits verboten.
Check iT! hat am 16.10.2010 insgesamt 20 Proben vermeintlich psychoaktiver Substanzen getestet. Vor sechs Proben musste wegen gesundheitlich bedenklicher Inhaltsstoffe besonders gewarnt werden - in erster Linie handelte es sich dabei um Kokain Proben mit diversen Beimengungen.
In den letzten Wochen erhielten Saferparty aus Zürich vermehrt Speedpulver zur Analyse, wobei sich herausstellte, dass die Proben 4-FA anstatt Amphetamin enthielten.
Das Projekt ChEckiT! aus Wien hat mehrere Proben vermeintlich psychoaktiver Substanzen analysiert. Darunter wurden einige Proben als gesundheitlich besonders bedenklich eingestuft.
Vor beinahe 100 Jahren wurde MDMA erstmals von einem deutschen Pharmaunternehmen hergestellt. Unter dem Szenenamen Ecstasy fand der Konsum von MDMA seit Anfang der 80er Jahre schnelle Verbreitung. Doch erzeugt Ecstasy nicht nur kurzweilige Glücksgefühle, sondern womöglich auch langfristige Hirnschäden. Die Kollegen von Drugcom haben hierzu aktuelle Forschungsergebnisse zusammengefasst.
Als sog. "Research Chemicals" (RC) werden neue synthetische Substanzen bezeichnet, die noch weitgehend unerforscht sind und zu deren Risiken und Nebenwirkungen noch keine wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnisse bekannt sind. Aufgrund der Zunahme an Medienberichten haben die Kollegen von Saferparty aus Zürich hierzu ein Informationsblatt zusammengestellt.
Die Kollegen von Saferparty aus Zürich haben Kokainproben bezüglich der Streckmittel ausgewertet. Anhand ihrer Analysen sind 89% der Proben mit mindestens einer oder mehreren psychoaktiven Substanzen gestreckt!
Kann durch das Kiffen eine Psychose ausgelöst werden? Trotz zahlreicher und zum Teil sehr aufwändiger Studien konnte diese Fragestellung bislang nicht abschließend geklärt werden. Es kristallisiert sich jedoch heraus, dass Cannabis nicht die alleinige Ursache, wohl aber der sprichwörtliche Tropfen sein kann, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Methamphetamin hat ein hohes Suchtpotenzial und wirkt neurotoxisch. Welche Auswirkungen sich bereits nach wenigen Konsumtagen feststellen lassen, war Gegenstand einer aktuellen tierexperimentellen Untersuchung. Dabei wurde insbesondere untersucht, welche Auswirkungen starker Methamphetamin-Konsum unter anderem auf die Ausschüttungen des Hirnbotenstoffes Dopamin hat.
Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) sind weltweit sog. "K.O.-Tropfen" (das Narkosemittel GHB und das Lösungsmittel GBL) auf dem Vormarsch. Der Gebrauch dieser Drogen breite sich derzeit schnell aus, warnt der Internationale Suchtstoffkontrollrat der Vereinten Nationen (INCB) in seinem jährlich veröffentlichten Weltdrogenbericht. Eine gründliche Aufklärungskampagne über die Gefahren sei dringend erforderlich.
Die Kollegen von ChEck iT! aus Wien haben bei Kokain-Analysen mehrere gesundheitlich bedenkliche Substanzen getestet. In den Proben wurde u.a. das in der Veterinärmedizin angewandte Medikament Levamisol und die noch relativ unerforschte Substanz Methylon nachgewiesen.
Der frühe Einstieg in den Konsum von Cannabis gilt als ein Risikofaktor für die Entstehung von Psychosen. Eine australische Langzeitstudie, in der unter anderem Geschwisterpaare untersucht wurden, bestätigt das erhöhte Psychoserisiko: Wer schon als Teenager in das Kiffen eingestiegen ist, hat ein doppelt so hohes Risiko an einer Psychose zu erkranken wie Gleichaltrige, die nie gekifft haben.
Ecstasy ist als Partydroge bekannt. Doch die meisten Personen belassen es beim Feiern nicht bei einer Pille, sondern betreiben Mischkonsum mit anderen Drogen. Meist wird zusätzlich Alkohol getrunken. Doch die Mischung kann den Körper stärker belasten, als beide Substanzen allein.
Aus Nordrhein-Westfalen (Städte Region Aachen) wurde vom Robert Koch Institut der Fall eines 42-jährigen Mannes übermittelt, der am 13.12.2009 an den Folgen von kutanem Milzbrand (Anthrax) verstorben ist. Der Mann hatte sich vermutlich mit Milzbrand-Erregern verseuchtes Heroin intravenös in die Kniekehle injiziert.
Der Konsum von Kokain erhöht nach einer spanischen Studie die Gefahr eines plötzlichen Herztods "Sudden Death". Bei mehr als 3 Prozent der Fälle von "Sudden Death" spiele Kokain-Konsum eine Rolle, so berichten spanische Mediziner.
In Deutschland scheint die Verbreitung gefährlicher Zusätze in Marihuana dramatisch zugenommen zu haben. Berichtet wird von diversen metallischen Zusätzen, Sand, Zucker, Salz oder einfach Erbsenmehl bis hin zu sehr gefährlichen Streckmittel wie Quecksilber und Blei.
Zwei Personen, die mit GBL zu Konsumzwecken handelten, wurden vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu Gesamtfreiheitsstrafen von fünf Jahren und drei Monaten bzw. von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Revision der Angeklagten wurde nun vom Bundesgerichtshof abgewiesen, womit erstmals höchstrichterlich entschieden wurde, dass es sich bei GBL um ein Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes handelt.
Achtung, bei diesen Morphin-Tabletten besteht die Gefahr, dass sie mit Ecstasy verwechselt werden könnten. Es ist nicht auszuschliessen, dass diese Morphin-Tabletten auch auf Parties auftauchen. Symptome sind starke Übelkeit, Schläfrigkeit, Stecknadelpupillen, kalte und feuchte Haut. Es besteht eine grosse Gefahr für einen Atemstillstand - sofort ärztliche Hilfe holen!
Umfragen zufolge ist der Cannabiskonsum in Deutschland rückläufig. Allerdings sinken die Konsumzahlen nur leicht und das von einem hohen Niveau. Cannabis ist also nachwievor die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen belassen es aber beim Probierkonsum oder kiffen nur gelegentlich. Manche Konsumentinnen und Konsumenten sind aber besonders empfänglich für die entspannende Wirkung und kiffen mehr als ihnen gut tut. Nach langjährigem Konsum machen sich dann Folgeprobleme bemerkbar, die irgendwann überhandnehmen und nicht ohne weiteres in den Griff zu kriegen sind. Professionelle Unterstützung könnte den Betroffenen dabei helfen. Die Angebote hierfür sind vielfältig. Doch viel zu selten werden diese in Anspruch genommen, obwohl sie nachweislich helfen.
Achtung, bei diesen Heroin (Diaphin) - Tabletten besteht die Gefahr, dass sie mit Ecstasy verwechselt werden könnten. Es ist nicht auszuschliessen, dass diese Heroin-Tabletten auch auf Parties auftauchen könnten. Symptome sind starke Übelkeit, Stecknadelpupillen, Schläfrigkeit, kalte, feuchte Haut, Blutdruckabfall, im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit und Atemstillstand. Person unbedingt in ärztliche Behandlung geben!
Der missbräuchliche Konsum des Narkosemittels Ketamin kann einer aktuellen britischen Studie zufolge zu Gedächtnisschäden führen. Intensivkonsumentinnen und -konsumenten sind auch dadurch aufgefallen, dass sie einen Faible für ungewöhnliche Überzeugungen und Verschwörungstheorien bis hin zu Wahnvorstellungen entwickelt haben.
Bereits im Januar 2009 wurden die in Kräutermischungen wie "Spice" und vergleichbaren Produkten enthaltenen synthetischen Cannabinoide "CP-47,497" und "JWH-018" durch eine Eilverordnung dem BtMG unterstellt. Nun sollen drei weitere Stoffe wegen ihres Suchtpotentials und der ausgehenden Gesundheitsgefährdung in das BtMG aufgenommen werden: zwei synthetische Cannabinoide (JWH-019 und JWH-073) und Mephedron (4-Methylmethcathinon), das eine ähnliche Wirkung wie Amphetamin und Kokain aufweist.
Junge Europäer konsumieren zunehmend mehrere Rauschmittel gleichzeitig. Das geht aus dem neu vorgelegten Jahresbericht der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) hervor. Der Drogenmischkonsum sei besonders riskant, da hierbei gleich mehrere Giftstoffe auf den Körper einwirken und es verstärkt zu unkalkulierbaren Wechselwirkungen kommen kann.
Spermien sind kleine hochspezialisierte Zellen mit nur einer einzigen, aber umso wichtigeren Aufgabe: Finde die Eizelle und befruchte sie. Jeder Samenerguss schickt etwa 300 Millionen männliche Keimzellen auf die Reise. Aber nur ein einziges Spermium wird sein endgültiges Ziel erreichen und das Ei befruchten - oder auch nicht. Denn eine Reihe an Faktoren können sowohl die biologische Fruchtbarkeit des Mannes als auch sein Lustempfinden beeinflussen. Dabei spielen bestimmte Erkrankungen eine Rolle, aber auch der Lebensstil. So hat die Wissenschaft Belege dafür erbracht, dass Männer, die regelmäßig Cannabis konsumieren, möglicherweise riskieren, unfruchtbar zu werden
Ein Team italienischer Forscherinnen hat anhand von Tierexperimenten Hinweise dafür erbringen können, dass intensiver Cannabiskonsum im Jugendalter möglicherweise dauerhaft das Gehirn schädigen kann. Sie konnten nachweisen, dass sich der Hippocampus, ein für das Lernen wichtiger Gehirnbereich, unter Cannabiseinfluss nur unzureichend entwickelt.
Bekannt ist, dass das Gehirn sich im Jugendalter in einer wichtigen Umbauphase befindet. Wie sich Amphetaminkonsum auf das jugendliche Gehirn auswirken könnte, hat ein US-amerikanisches Forschungsteam im Experiment mit Ratten untersucht.
In den USA und Dänemark gab es laut erowid.org Todesfälle mit 2C-B FLY des Herstellers Haupt-RC. Es ist unklar, ob es sich effektiv um 2C-B FLY handelt oder um eine evtl. falsch deklarierte Substanz.
Ist ein Impfstoff gegen Kokain möglich? Offenbar schon, wie ein sechs Monate dauerndes Experiment jetzt nahelegt. Bei einem Drittel der Teilnehmer konnte die Droge keinerlei Rausch mehr auslösen. Es könnte ein Durchbruch bei der Behandlung von Suchtkrankheiten sein.
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) warnt vor Kokain, das mit Levamisol verunreinigt ist. Levamisol ist ein Veterinär-Arzneimittel und wurde in der Vergangenheit auch als immunstimulierendes Arzneimittel in der Humanmedizin eingesetzt. Zu den Nebenwirkungen von Levamisol zählen allergische Reaktionen (Anschwellen von Lippen, Zunge und Hals), Anzeichen einer Infektion bis hin zur Bewusstlosigkeit.
Ecstasy (MDMA) macht euphorisch und hält wach. Letzteres offenbar länger als gewünscht. Denn ein britisches Forschungsteam hat im Rahmen einer internetbasierten Befragung herausgefunden, dass auch ehemalige Konsumentinnen und Konsumenten noch über Schlafprobleme klagen.
Gut 80 Prozent aller angebotenen Ecstasy-Pillen enthalten gar keinen MDMA-Wirkstoff mehr. Stattdessen werden in den Pillen zunehmend gefährliche Ersatzstoffe wie z.B. m-CPP oder 2C-B nachgewiesen. Für die Konsumenten kann dies fatale Folgen haben.
Dass der Konsum von Cannabis und Ecstasy einen Einfluss auf Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit haben, wurde in verschiedenen Studien bereits nachgewiesen. In einer aktuellen Studie wurde nun erforscht, ob sich Unterschiede in den Lernleistungen zwischen Ecstasy- und Cannabiskonsumierenden mit der Hilfe von modernen bildgebenden Verfahren nachweisen lassen.
Seit Januar 2009 ist die Kräutermischung „Spice“ mit den beigemengten Wirkstoffen CP-47,497 und JWH-018 verboten. Welche Folgen der unkontrollierte Konsum dieser Substanzen haben kann, war bislang jedoch wissenschaftlich nicht untersucht worden. In einem Artikel des Deutschen Ärzteblatts wurde nun der Fall eines 20-jährigen Mannes beschrieben, der deutliche Anzeichen einer Abhängigkeit zeigte, nachdem er über acht Monate „Spice Gold“ konsumierte.
PartyFood befasst sich mit ausgleichenden Massnahmen bei der Einnahme von Partydrogen, auch Alkohol – dies über die Ernährung, mit Pflanzenanwendungen, gezieltem Einsatz von Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) und einer liebevollen Pflege von Körper und Geist. PartyFood ist eine Safer-Use-Info und dient der Aufklärung von Partygängern
Die als "Krypton" verkaufte Räuchermischung enthält laut Herstellerangaben Kratom Blätter und Extrakte. Die Wirkung wird als stimulierend und entspannend beschrieben.
Nach dem Verbot der Räuchermischung „Spice“ im Januar 2009 sind erste Erkenntnisse über Entzugserscheinungen und das Abhängigkeitssyndrom veröffentlicht worden. Diese sind weitgehend mit denen der Cannabis-Abhängigkeit vergleichbar.
Bislang galt das Rauchen von Zigaretten als „Einstiegsdroge“ für Cannabis. Doch gibt es auch umgekehrte Effekte. Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat anhand einer Zwillingsstudie festgestellt, dass Cannabiskonsum den Übergang vom gelegentlichen zum regelmäßigen Zigarettenrauchen fördert und die Wahrscheinlichkeit erhöht, nikotinabhängig zu werden.
Sie sind klein und bunt, haben es aber in sich. MDMA, besser bekannt als Ecstasy, ist in den 1990er Jahren vor allem als illegale Partydroge bekannt geworden. Die Droge wurde in erste Linie mit der neu entstandenen Techno-Szene und ihren oft tagelangen Raves in Verbindung gebracht. Auch die Forschung hat den neuen Trend bald aufgegriffen und begonnen, akribisch das Risikopotential der kleinen Muntermacher auszuloten. Die meisten Studien legen den Schluss nahe, dass Ecstasy das Gehirn nachhaltig schädigt. Sogar der einmalige Konsum habe einen messbaren Rückgang der kognitiven Leistungen zur Folge. Werden nun Tausende von Konsumentinnen und Konsumenten verblöden? Oder sind die Forschungsergebnisse doch übertrieben? Und was ist mit dem Mischkonsum? Eine Meta-Studie aus Großbritannien bringt nun etwas Licht in die komplexe Materie.
Kokain ist oft ein Gemisch aus Kokain und einer oder mehreren Substanzen als Streckmittel. Das neue Infoblatt von Saferparty beschreibt die häufigsten Streckmittel und deren Wirkung.
Wie Cannabis wirkt, hängt von vielen Faktoren ab. Einer ist die Konsumhäufigkeit, wenn man den Ergebnissen einer aktuellen Studie folgt. Darin zeigte sich, dass Personen, die nur gelegentlich Cannabis konsumieren, im akuten Rauschzustand stärkere kognitive Defizite aufweisen als regelmäßige Kiffer.
Die 2-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn.
„Rauchen kann tödlich sein“ ist einer der Warnhinweise, die in Deutschland auf Zigarettenpackungen gedruckt werden müssen. Eine norwegische Studie hat diese Warnung mit drastischen Ergebnissen aus einer Langzeitstudie untermauert. Demnach sind 45 Prozent von den stark rauchenden Männern 30 Jahre nach der Erstbefragung tot.
Er war nicht der erste, aber einer der berühmtesten unter den Dopingfällen der Tour de France. Als Tom Simpson sich am 13. Juli 1967 den Mont Ventoux in der Provence hochquälte, konnte er sich auf seinen letzten Kilometern kaum noch im Sattel halten. Vor laufenden Kameras passierte dann das Unfassbare: Der immer langsamer werdende Simpson fällt mit seinem Rad um, steigt zunächst wieder auf und bricht 500 Meter weiter endgültig zusammen. In einer Untersuchung nach seinem Tod fanden die Ärzte Amphetamine in seinem Blut. Unter dem Einfluss der Droge hat Simpson seinen Körper offenbar bis zum Kollaps hochgepeitscht. Auch Freizeitkonsumierende beuten mit Amphetaminen die Energiereserven ihres Körpers aus und gehen hohe Risiken dabei ein.
Konsumenten von Wasserpfeifen (Shishas) nehmen mit dem Rauch erheblich höhere Mengen an Kohlenmonoxid auf als Zigarettenraucher. Das meldet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach Auswertung neuer Daten, die auch auf eigenen Forschungsarbeiten basieren.
Hightech-Fahndung in den Niederlanden: Unbemannte Mini-Hubschrauber sollen der Polizei beim Aufspüren von Cannabis-Farmen helfen. Die Beamten erhoffen sich davon große Erfolge im Kampf gegen das Milliardengeschäft mit der Droge.
Tobias Rapp ist es gelungen, das Lebensgefühl Techno der nuller Jahre in Worten einzufangen. Das besondere daran: Rapp schafft es Einblicke eines Insiders zu gewähren, ohne dabei in die Falle von belanglosen Szenegelaber zu tapsen. Ein intelligentes, gefühlvolles und zugleich höchst informatives Buch über eine Szene, die so nur in Berlin stattfinden kann.
Die Partydroge Meth macht nicht nur psychisch abhängig: Konsumiert eine Schwangere die Substanz, können dauerhafte Schäden des Kindes die Folge sein. Wie US-Forscher berichten, stört die Droge die Nervenzellreifung, was noch vier Jahre nach der Geburt messbar ist.
Mephedron ist eine Droge, die man im Internet kaufen kann. Angeblich soll die Wirkung zwischen Kokain und MDMA liegen. VICE hat einen Konsumenten interviewt.
Nach dem Hoch kommt bekanntlich das Tief. Und beim Kokainkonsum kommt es besonders schnell. Geraucht wird schon nach wenigen Minuten der stimmungsmäßige Abstieg eingeleitet. Beim Schnupfen von Kokain - der häufigsten Konsumform - ist spätestens nach einer Stunde die Luft raus. Um der nachfolgenden Niedergeschlagenheit zu entkommen wird dann meist „nachgelegt“ - also weiter konsumiert. Dabei riskieren Konsumierende gravierende körperliche und psychische Folgen, Abhängigkeit inklusive.
Die Darstellung von Alkohol in Film und Fernsehen beeinflusst die Trinkgewohnheiten von Zuschauern quantitativ. Das ermittelten Wissenschaftler der Radboud University Nijmegen in einer jetzt veröffentlichten Studie.
Die Zahl der Drogentoten in Deutschland hat wieder deutlich zugenommen. Im vergangenen Jahr starben bundesweit 1.449 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, mitteilte. Das war der höchste Stand seit fünf Jahren und ein Anstieg gegenüber 2007 um 3,9 Prozent.
Eine neue Serie von Warnungen erreicht den DHV. Bayrische Cannabiskonsumenten haben sich eine Bleivergiftung zugezogen. Im Raum Celle bei Hannover ist jemand mit einer Quecksilbervergiftung nach Cannabiskonsum im Krankenhaus gelandet.
Laut einer Mitteilung des Deutschen Hanfverbands ist in Bayern mit Blei verseuchtes Marihuana aufgetaucht. Bereits einige Cannabis-Konsumenten mussten mit stark erhöhten Bleiwerten in ärztliche Behandlung.
Häufiger und langjähriger Cannabiskonsum könnte bei Männern das Risiko erhöhen, an Hodenkrebs zu erkranken. Das erhöhte Erkrankungsrisiko scheint auf eine besonders aggressive Form von Hodenkrebs beschränkt zu sein, die meist im Alter zwischen 20 und 35 Jahren auftritt.
Ein häufiger Cannabiskonsum in der Pubertät hinterlässt Spuren im Gehirn. Sie betreffen nach einer Studie im "Journal of Psychiatric Research" ausgerechnet jene Regionen, die in dieser Entwicklungsphase des Gehirns noch ausreifen.
Ob Tequila bis zum Exzess oder grenzenlos Bier und Cocktails - immer mehr Jugendliche landen mit Alkoholvergiftung in der Klinik. Erschreckend: 2007 waren erstmals mehr Mädchen als Jungen im lebensgefährlichen Vollrausch.
Haschisch, Kokain und Heroin: Bei einer Razzia in der Diskothek "Palais" hat die Polizei am Sonntagmorgen acht Gäste festgenommen und etliche Mengen an Drogen sichergestellt.
Aufgeraucht und ausverkauft: Nach dem Verbot ist die Modedroge Spice aus Läden und dem Internet-Handel verschwunden. Manche Händler ersetzen sie durch "Space", ein Placebo ohne jede Wirkung - doch zugleich kommen stärkere und gefährlichere Mixturen auf den Markt.
Ab dem 22. Januar 2009 unterstehen die in Spice und in Spice-ähnlichen Produkte enthaltenen Wirkstoffe "CP-47,497" und "JWH-018" dem Betäubungmittelgesetz
Neben "JWH-018" wurde nun auch das synthetische Cannabinoid „CP-47,497“ in Spice entdeckt!
Der Freistaat Bayern hat Mischungen der Modedroge Spice mit Cannabis-ähnlichen Zusätzen als bedenkliche Arzneimittel eingestuft. Ab sofort ist nach dem Arzneimittelgesetz (AMG) der Handel in Bayern damit verboten.
Synthetische Cannabinoide statt harmloser Kräuter: Weil die Modedroge Spice offenbar gefährlicher ist als ihr Ruf, will die Bundesdrogenbeauftragte Bätzing ein schnelles Verbot. Es soll vor allem neugierige Jugendliche schützen.
ChEck iT! hat am letzen Oktober-Wochenende mehrere Kokain-Proben getestet, die ausschließlich, oder als Beimengung Koffein enthielten. Eine Probe enthielt neben Koffein und einer unbekannten Verbindung auch das in der Veterinärmedizin als Analgetikum eingesetzte Xylazin. Auf Grund der nicht absehbaren Wechselwirkungen wurde diese Probe als besonders bedenklich eingestuft.
Die Uni-Leipzig hat zu den 2007/2008 aufgetretenen und durch kontaminiertes Marihuana verursachten Bleivergiftungsen einen Abschlussbericht verfasst. Der Bericht beinhaltet eine genaue Beschreibung der betroffenen Personengruppe, der Symptome, der Therapie sowie der vermuteten Hintergründe.
Nach den neuesten Zahlen der Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter Jugendlichen im Alter von 12-25 Jahren ist der Raucheranteil bei den Minderjährigen auf den niedrigsten Stand seit 1979 gesunken. Auch der Cannabiskonsum ist seit 2004 rückläufig. Der problematische Alkoholkonsum, insbesondere das exzessive Rauschtrinken, ist noch immer stark verbreitet.
Die Kräuterdroge "Spice" schreckt wegen möglicherweise großer Gesundheitsgefahren die Behörden auf. Die Verbreitung und die Risiken der Mischung aus getrockneten Pflanzen - insbesondere für Jugendliche - werden derzeit untersucht.
Die Bundesregierung plant kein schnelles Verbot der neuen Modedroge Spice. Es lägen noch "keine belastbaren wissenschaftlichen Ergebnisse" zu Spice vor, sagte Sabine Bätzing, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung der ZEIT. Mit einem Verbot sei frühestens in einigen Wochen zu rechnen. Experten warnen dagegen vor dem Konsum der Kräutermischung. In der Schweiz ist Spice bereits seit Ende 2007 verboten, in Österreich soll das Produkt bald unter das Arzneimittelgesetz fallen.
Spice ist die neue Modedroge - doch Politiker und viele Experten rätseln, was sie so berauschend macht. Ein Frankfurter Labor hat jetzt ermittelt: Es sind keineswegs harmlose Biokräuter, sondern synthetische Cannabinoide. Suchtforscher sind alarmiert, ein Verbot rückt näher.
Die Kräutermixtur "Spice", die angeblich psychoaktive Effekte beim Konsumenten auslösen soll, ist bis heute noch nicht intensiv erforscht worden. Wissenschaftler gehen nun aufgrund von chemischen Analysen von einem Placebo- Effekt aus.
Zu viel Alkohol schlägt nicht nur auf das Gehirn, sondern geht auch auf die Knochen. Tierversuche haben demonstrieren können, dass Rauschtrinken sowohl die Knochenmasse als auch die Knochendichte verringert.
Der neue aktuelle europäischer Drogenbericht der EU-Drogenbeobachtungsstelle warnt vor allem vor "Legal Highs" und dem zunehmenden Online- Handel mit Drogen.
Ecstasykonsumierende erleben nach dem Konsum oftmals eine Art „Kater“, der von depressiven Symptomen geprägt ist und die darauf zurückgeführt werden, dass Ecstasy die Depots des Neurotransmitters Serotonin erschöpft hat. Da Ecstasy im Verdacht steht, die serotonergen Nervenzellen zu zerstören, liegt die Vermutung nahe, dass Ecstasykonsum womöglich dauerhaft zu einer erhöhten Anfälligkeit für Depressionen führt. Eine Längsschnittstudie hat sich dieses Themas angenommen und zum Teil unerwartete Ergebnisse hervorgebracht.
Das Landauer Zentrum für empirische pädagogische Forschung hat eine Studie zum Spielverhalten von Kindern und Jugendlichen durchgeführt. Dabei ergab sich, dass mehr als jeder zehnte junge Mensch beim Computerspielen krankhafte Züge aufweist.
Der Berliner Elektro Komponist Martin (Paul Kalkbrenner), genannt DJ Ickarus, tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt und sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung. Als Ickarus jedoch nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, kommen alle Pläne durcheinander – Eine Tragikomödie im Berlin von heute.
Ecstasy steht seit längerem im Verdacht, die Leistungsfähigkeit des Gehirns dauerhaft zu beeinträchtigen. Wegen des zusätzlichen Konsums von Cannabis, der bei Ecstasykonsumierenden häufig vorkommt, ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen, ob die in den Studien gefundenen kognitiven Defizite tatsächlich auf Ecstasy oder eher auf Cannabis zurückzuführen sind. Eine spanische Forschungsgruppe hat Langzeitkonsumierende zu dieser Frage über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht und ihre Ergebnisse kürzlich veröffentlicht.
Am 19.09 ab 19 Uhr lässt das mindzone-Team anlässlich ihres Jubiläums eine Party im Café Dom@in in Würzburg steigen. Für Stimmung sorgen bei freiem Einritt die Livebands Chrackman, Rubble the Cat und Somniloquist. Daneben gibt es antialkoholische Cocktails für den kleinen Geldbeutel. Am Infostand präsentiert sich mindzone mit bekannten Mitmachaktionen wie Rauschbrillenparcours, Airbrush-Tattoos und Drogenquiz und jede Menge Infomaterial zum Thema Partydrogen und Sucht. Ein großes Dankeschön an das Team des Cafés Dom@in, an die Krick Stiftung und das Ehepaar Reinfurt. Die eigens für das Jubiläum aufgelegte Postkarten- und Plakatkampagne konnte durch ihre finanzielle Unterstützung realisiert werden.
Die Droge GHB, auch bekannt als Liquid Ecstasy, taucht in der medialen Berichterstattung immer mal wieder auf. Erhebungen in Europa zeigen jedoch, dass die Droge in der Bevölkerung kaum eine Rolle spielt. Dennoch kommt es gelegentlich zu Einzelfällen, in denen Personen aufgrund einer Überdosis intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Denn von der euphorisierenden Wirkung bis zum Koma sind es nur ein paar Tropfen. Opferberatungsstellen berichten zudem von Fällen, in denen Frauen möglicherweise durch GHB betäubt und anschließend vergewaltigt wurden. Die Polizei spricht nur von Einzelfällen, die zur Anzeige gebracht werden, was auch daran liege, dass die Opfer oft aus Scham nicht zur Polizei gehen. Eine britische Studie konnte allerdings aufzeigen, dass nicht immer GHB hinter solchen Fällen steckt.
Bis vor Kurzem waren Kräuter und Gewürze aus Asien und Lateinamerika, denen eine Cannabis-ähnliche Wirkung nachgesagt wird, nur in der Kifferszene ein Begriff. Jetzt entwickelt sich das so genannten "Spice" zunehmend zur Partydroge – und das ganz legal.
Der Bundesgerichtshof will schärfere Strafen für den Handel selbst mit kleinen Mengen der Designerdroge Crystal. Der Senat begründete dies damit, dass die Aufputschdroge Metamphetamin doppelt so gefährlich sei wie herkömmliches Amphetamin. Deshalb solle für sie das Maß der "nicht geringen Menge" von bislang 30 auf nun fünf Gramm abgesenkt werden.
Um ihren Umsatz zu steigern werden Kneipenbesitzer zukünftig womöglich die Musik etwas aufdrehen, denn ein französisches Forschungsteam hat belegen können, dass laute Musik in Bars die Gäste dazu animiert, mehr Alkohol in kürzerer Zeit zu trinken.
US-Psychiater sind auf eine Verbindung zwischen dem Endocannaboidsystem des Gehirns und der Schizophrenie gestoßen. Ihre Studie in den Archives of General Psychiatry (2008; 65: 772-784) liefert eine Erklärung für das erhöhte Psychoserisiko von Cannabiskonsumenten, könnte aber auch einen Weg zu neuen Therapie der Schizophrenie öffnen.
Einzelfallstudien haben bereits den Verdacht nahegelegt, dass der Konsum von Amphetaminen das Risiko für einen akuten Herzinfarkt erhöht. Eine groß angelegte US-amerikanische Untersuchung hat nun Belege dafür erbracht. Demnach sei das Herzinfarktrisiko bei Amphetaminkonsum mit dem von Kokain vergleichbar.
Der Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Ausbruch einer Psychose ist trotz zahlreicher und zum Teil sehr aufwändiger Studien bislang nicht abschließend geklärt worden. Vermutlich wird die Ursache-Wirkungs-Frage auch nicht endgültig zu klären sein. Kaum noch Zweifel bestehen allerdings an der Aussage, dass Personen, die anfällig sind für eine Psychose, das Risiko für einen Ausbruch einer Psychose erhöhen, wenn sie kiffen. Doch was bedeutet dies für Konsumierende? Gibt es gar Früherkennungsmerkmale einer möglichen Psychose?
Zwar gilt allgemein der Satz „Die Dosis macht das Gift“, doch manchmal ist die Mischung entscheidend. Einer aktuellen Studie zufolge haben bereits geringe Mengen Cannabis und Alkohol fatale Folgen für die Hirnentwicklung von ungeborenen Babys, wenn Schwangere beides gleichzeitig konsumieren. Unter dem Einfluss von Cannabis hat schon eine vergleichsweise kleine Dosis Alkohol bereits eine giftige Wirkung auf die Nervenzellen des Ungeborenen.
Werde unser Freund auf myspace.com
Der Trend ist eindeutig. In Deutschland rauchen immer weniger Menschen. Vor allem unter jungen Menschen ist die Raucherquote gesunken. Eine aktuelle Studie aus den USA konnte sogar aufzeigen, dass junge Erwachsene sehr viel häufiger erfolgreich den Rauchausstieg in Angriff nehmen als ältere.
Warum hören Raucherinnen und Raucher auf zu rauchen? Wegen der Gesundheit? Wegen des Geldes? Eine amerikanische Studie fand heraus, dass nicht einzelne, sondern immer ganze Gruppen aufhören zu rauchen.
Der Konsum und die Abhängigkeit von Alkohol beschäftigen und beunruhigen unsere Gesellschaft in vielen Bereichen. Ganz besonders gilt das derzeit für das Thema "Jugendliche und Alkohol". Zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und zur Stärkung einer "Kultur des Hinsehens" findet in der Woche vom 26. Mai bis 1. Juni 2008 eine bayernweite Aktionswoche gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen statt. Sie ist Anlass, Projekte und Aktionen in Bayern vorzustellen, die sich mit dem Schutz vor übermäßigem Alkoholkonsum und Suchtgefahren bei Jugendlichen beschäftigen.
Das Buch stellt die schillernde Wirkung dieser Droge in ihrem Zwiespalt dar, indem es die Entwicklungsgeschichte des Amphetamin vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nacherzählt, von seiner extremen Leistungssteigerung bis zur schnellen Abhängigkeit und Zerstörung.
Aufputschen und Berauschen - eine hochgefährliche Mischung, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung. Mit Alkohol gemixte Energydrinks können nach Informationen des SPIEGEL Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen zur Folge haben.
Für Entwarnung ist es allerdings noch zu früh, sagen Experten
Boston – Tabakrauchen ist die häufigste vermeidbare Todesursache. Dass sich der vollständige Verzicht auf Zigaretten schon nach wenigen Jahren auszahlt, zeigen die Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie im amerikanischen Ärzteblatt.
Alarmierende Entwicklung: Das Rauschtrinken bei Jugendlichen hat laut dem neuen Drogenbericht "besorgniserregend" zugenommen. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen von jungen Leuten wegen Alkoholvergiftungen ist stark gestiegen.
Studien an Erwachsenen haben zeigen können, dass kognitive Probleme - infolge von Cannabiskonsum - nach einer Phase der Abstinenz wieder verschwinden. Das Gehirn erreicht wieder die Leistungsfähigkeit abstinenter Personen. Das gilt aber möglicherweise nicht für Jugendliche, die kiffen. Einer aktuellen Studie zufolge weisen Jugendliche auch nach einem Monat Abstinenz zwar leichte, aber dennoch messbare Defizite in bestimmten kognitiven Leistungen wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis auf.
Albert Hofmann, der Entdecker der Droge LSD, ist im Alter von 102 Jahren in der Schweiz gestorben. Hofmann hatte die Substanz, die von Künstlern und Musikern in den sechziger Jahren als halluzinogenes Wundermittel verherrlicht wurde, 1938 entdeckt.
Raucher sind empfindlicher für bakterielle und entzündliche Krankheiten. Dies bestätigten Wissenschaftler der University of Louisville, Kentucky.
Ärzte der Universität Leipzig haben im New England Journal of Medicine eine erste Analyse der Serie von Bleivergiftungen vorgelegt, die Ende letzten Jahres im Raum Leipzig beobachtet wurden. Das Blei war dem Cannabis beigemischt worden, um ein höheres Gewicht der Drogenpäckchen vorzutäuschen. Die Täter, die verantwortlich sind für die Verunreinigungen, konnten bis heute nicht gefunden werden.
Eine Studie aus Großbritannien kommt zu dem Schluss, dass der THC-Gehalt von Cannabispflanzen, die in Indooranlagen gezüchtet werden, in den letzten Jahren gestiegen ist. Das Cannabis enthalte zudem kaum noch Cannabinol, eine Substanz, die der psychoaktiven Wirkung von THC entgegenwirkt. Die Autoren der Studie warnen, dass es aufgrund des erhöhten Wirkpotentials häufiger zum Ausbruch von Psychosen kommen könne, bei hierfür veranlagten Personen.
Sauerstoff rein, Kohlendioxid raus. Das ist die scheinbar simple und doch lebenswichtige Aufgabe unserer Lunge. Partikel, die beim Einatmen von Verbrennungsgasen aufgenommen werden, können die Lungenfunktion jedoch empfindlich stören und zu schweren Erkrankungen bis hin zum Lungenkrebs führen. Vom Zigarettenrauchen ist das seit langem bekannt. Da Cannabis überwiegend geraucht wird, ist es nur naheliegend, dass hier ähnliche Schädigungen die Folge sein können. Doch in welchem Ausmaß genau dies der Fall ist, dass wurde erst in der jüngsten Zeit erforscht. Demnach muss davon ausgegangen werden, dass bestimmte Lungenerkrankungen bei intensivem Cannabiskonsum sogar früher auftreten als beim Zigarettenrauchen.
Zahlreiche Studien haben Hinweise dafür erbringen können, dass Ecstasykonsum mit psychischen Problemen wie Depressionen oder Angstsymptomen in Zusammenhang steht. Doch in der Regel betreiben Ecstasykonsumierende Mischkonsum, weshalb nicht immer eindeutig geklärt werden kann, ob die Ursache der psychischen Probleme auf Ecstasy oder andere Substanzen zurückzuführen ist. Eine aktuelle Studie gibt Hinweise darauf, dass bei Mischkonsum nicht Ecstasy, sondern andere Substanzen wie Cannabis oder Opioide bei der Entwicklung psychischer Probleme eine Rolle spielen.
Kiffer sind faul, hängen nur rum und kriegen nichts auf die Reihe. So in etwa ließe sich umgangssprachlich die psychiatrische Diagnose „Amotivationales Syndrom“ beschreiben, das eine Folge von intensivem Cannabiskonsum sein soll. Nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es dieses Syndrom allerdings nicht. Dennoch haben derartige Beschreibungen die öffentliche Wahrnehmung geprägt und zur Bildung von Stereotypen beigetragen, wie es im obigen Satz zum Ausdruck kommt. In einer Studie wurde nun untersucht, ob es einen auf Cannabis bezogenen Stereotyp gibt und welchen Einfluss dieser auf Lehrerinnen und Lehrer hat, wenn sie Schüler bewerten.
Wer dauerhaft intensiv Cannabis konsumiert, kann bei Konsumverzicht Entzugserscheinungen erleben, die mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Wie stark genau, dass hat ein US-amerikanisches Forschungsteam im Rahmen einer Vergleichsstudie untersucht. Darin wurde die Entzugssymptomatik bei Versuchspersonen untersucht, die täglich kiffen und Zigaretten rauchen.
Luxemburg – Ein einflussreicher Rechtsgutachter beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) will Bürgern aus Deutschland das Ausweichen auf eine Führerscheinprüfung im Ausland erschweren. Generalanwalt Yves Bot erklärte am Donnerstag in Luxemburg, Deutschland müsse Führerscheine aus anderen EU-Ländern nicht anerkennen, wenn mit der Prüfung im Ausland die hiesige Medizinisch-Psychologische Untersuchung, den sogenannten Idiotentest umgangen werden sollte. Das abschließende Urteil wird in wenigen Monaten erwartet.
Wer nicht mindestens das zweite Staatsexamen in Jura vorweisen kann, der dürfte wenig Vergnügen bei der Lektüre von Gesetzestexten haben. Doch wenn es um den Konsum illegaler Drogen geht, macht der eine oder die andere schon mal ungewollt Bekanntschaft mit einem Gesetz, das den Betroffenen schnell den Spaß verdirbt, dem Betäubungsmittelgesetz. Erst kürzlich wurden mit Salvia Divinorum und BZP neue Substanzen in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen. Neben den gesundheitlichen Risiken sollten sich Konsumentinnen und Konsumenten auch die rechtlichen Konsequenzen bewusst machen, die im Falle des Falles drohen.
Der amerikanische Verhaltenstherapeut Zachary Rosenthal will Crack-Abhängige mit einem Videospiel therapieren, in dem Drogenhändler in dunklen Bars auf ihre Kunden warten. Gewonnen hat, wer seinen Kaufimpuls so lang wie möglich unterdrückt.
Die Polizei durchsuchte über 200 Wohnungen und nahm 40 mutmaßliche Plantagen-Betreiber vorübergehend fest.
Die Bundesregierung hat eine Verordnung zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes beschlossen. Die halluzinogene Pflanze Salvia divinorum soll als illegale Drogen eingestuft und damit rechtlich mit Cannabis oder Heroin gleichgestellt werden. Die synthetische Droge BZP soll ebenfalls dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt werden. Der Bundesrat muss noch zustimmen.
Enthemmt und angstfrei: Die Droge Tilidin soll von jugendlichen Straftätern in Berlin angeblich missbraucht werden, um bei Schlägereien mutiger zu sein. Trend- oder Amokdroge wird pauschalisiert. Doch die Gefahr ist eine ganz andere.
Die Hanfpflanze ist vermutlich eines der wenigen Gewächse, das auch von vielen botanisch weniger gebildeten Menschen anhand eines einzigen Blatts sicher erkannt wird. Denn Cannabis ist trotz sinkender Konsumzahlen nach wie vor die am weitesten verbreitete illegale Droge in der Bevölkerung. Etwa 12 Mio. Menschen zwischen 18 und 59 Jahre haben schon mal Cannabis konsumiert. Rund zwei Prozent kiffen regelmäßig, einige davon sogar täglich. Tägliches Kiffen kann jedoch zu einer Reihe an psychischen, sozialen und körperlichen Problemen führen. Muss aber nicht. Während die einen, die sich jeden Tag bekiffen, als abhängig bezeichnet werden können, gibt es andere, die trotz täglichen Cannabiskonsums keine Abhängigkeit ausbilden. Wo liegen die Unterschiede?
Die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf Hirnleistungen wie Lernen und Gedächtnis sind vielfach untersucht worden. Vor allem der akute Einfluss von Cannabis macht sich beispielsweise in einer verzögerten Reaktionszeit und Erinnerungsproblemen bemerkbar. Doch welche Auswirkungen lassen sich für den praktischen Arbeitsalltag ausmachen, wenn Beschäftigte regelmäßig kiffen? Dieser Frage ist ein britisches Forschungsteam nachgegangen und hat ihre Ergebnisse im Fachmagazin Journal of Psychopharmacology veröffentlicht.
Das härteste deutsche Rauchverbot in Bayern haben sich diejenigen zuzuschreiben, die es mildern wollten. Nun müssen Raucher bald unter Heizpilzen vor der Kneipe qualmen.
Die Drugscouts Leipzig haben umfangreiche FAQs zum Thema Blei im Gras entwickelt.
Fast fünf Stunden pro Tag verbringen Jugendliche, die als computerspielsüchtig eingestuft werden, mit ihrer Lieblingsbeschäftigung. Laut den Ergebnissen einer Studie, an der Berliner Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben, werden Computerspiele zur Stimmungsaufhellung benutzt. Computerspielsüchtige ziehen den besonderen Kick aus stundenlangem Zocken.
Auch in München ist bereits eine hochgradig bleiintoxikierte junge Person stationär aufgenommen worden. Als Vergiftungsquelle kommt ein chronischer Konsum von mit Blei kontaminierten Cannabis in Frage. Verbindungen zum Raum Leipzig sind nicht auszuschließen. Da angenommen werden muss, dass mit Blei kontaminierte Cannabisprodukte zwischenzeitlich auch in Bayern angekommen sind, ist auch hier mit dem Auftreten von Intoxikationsfällen zu rechnen.
Bei Verdacht auf eine Bleivergiftung (schwere Bauchkrämpfe, Bluthochdruck und blasse Hautfarbe) sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Am besten wendest du dich direkt an die Toxikologische Abteilung der TUM, Klinikum Rechts der Isar, Ismaninger Str. 22, 81675 München, Tel.: (089) 4140-2244 bzw. -2470
Suchthilfekoordination, 26.11.2007
Bis heute wurden 56 Fälle von Bleivergiftung in und um Leipzig bekannt. Nachdem 19 Fälle von Bleivergiftungen aufgrund von Cannabiskonsum in Leipzig bekannt geworden waren, hat das Leipziger Gesundheitsamt zu Blutuntersuchungen aufgerufen. Bis zum 19. November 2007 gingen 68 Befunde beim Gesundheitsamt ein. Insgesamt wurde bei 37 Personen ein erhöhter Bleispiegel festgestellt. Davon haben 28 Personen einen Bleispiegel von über 400 µg/l (der höchste Wert 2.330 µg/l). Diese 28 Patienten sind behandlungsbedürftig. Die anderem 9 Personen sind kontrollbedürftig. Ihnen wird empfohlen, den Bleispiegel in ca. 3 Monaten (Kontrolluntersuchung) nochmals bestimmen zu lassen. Insgesamt wurden somit bis heute 56 Fälle von Bleivergiftung in und um Leipzig bekannt.
Substanzen der Droge Liquid Ecstasy haben Wissenschaftler in den Spielzeug-Kügelchen von Bindeez in den Vereinigten Staaten und Australien gefunden. In diesen Ländern leiteten die Behörden den Rückruf der chinesischen Spielwaren ein.
Aus aktuellem Anlaß warnen die Stadt Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig vor bleiverseuchtem Cannabis und Marihuana, das seit einiger Zeit im Leipziger Raum im Umlauf ist. In den vergangenen Wochen mußten bislang 19 bekannte Fälle aus Leipzig und dem Leipziger Umland mit Bleivergiftungen akutmedizinisch behandelt werden. Es muß davon ausgegangen werden, daß auch in anderen Regionen bleiverseuchtes Cannabiskraut im Umlauf ist!
Langjähriger Cannabis-Konsum beeinträchtigt nicht nur das Gehirn, sondern kann auch zu schweren Lungenschäden führen. Schweizer Forscher haben bereits Cannabis-Fasern identifiziert, die in der Lunge als Entzündungsherde wirken.
Mit schillernden Namen wie „Happy Caps“, „Trip E“ oder „Love 4 All“ locken Internetshops mit dem legalen Rausch aus dem Kräutergarten. Die so genannten „Herbal Highs“ versprechen ein Drogenerlebnis, welches echtem Ecstasy in nichts nachstehe. Und Bio kann ja so schädlich nicht sein, oder? Gibt es gar einen gesunden Rausch? Dem stehen allerdings Berichte gegenüber, wonach es zu Psychosen und sogar schon zu Todesfällen nach dem Konsum von „Herbal Ecstasy“ gekommen sein soll. Was ist dran?
Für Raucher wäre es eine angenehm simple Variante der Entwöhnung: Amerikanische Forscher arbeiten zurzeit unter Hochdruck an Impfstoffen gegen die Nikotinabhängigkeit. Raucher könnten sich mit ihrer Hilfe die Sucht sozusagen wegspritzen lassen. Suchtexperten zeigen sich skeptisch.
Auf das Bier nach dem Training sollten Sportler besser verzichten, vor allem jugendliche Athleten: Der gesellige Alkoholkonsum kann nicht nur das Wachstum behindern, sondern auch die Muskeln der sportlich Aktiven schwächen.
Man sieht sie durch Wald und Wiesen huschen, mit Körbchen in der Hand und den Blick stets auf den Boden gerichtet. Die Pilzsucher sind wieder unterwegs. Während die meisten Fungiliebhaber nach wohlschmeckenden Speisepilzen Ausschau halten, haben die einen oder anderen es auf eine ganz spezielle Pilzsorte abgesehen: den Spitzkegeligen Kahlkopf mit dem Wirkstoff Psilocybin. Zwar hält sich der kulinarische Genuss dieser Pilze in Grenzen, dafür lockt er mit psychischen Grenzerfahrungen, die mitunter mystische Qualitäten haben können. Das bestätigt sogar die Forschung. Doch birgt der Pilztrip auch Risiken und Nebenwirkungen, die mitunter über Monate anhalten können.
Forscher der Universität Hertfordshire in Großbritannien haben in einer Meta-Analyse 26 Studien zusammengefasst, in denen die Auswirkungen des Ecstasykonsums auf die Gedächtnisleistungen untersucht wurden. Den Ergebnissen zufolge leiden sowohl das Kurzzeit- als auch das Langzeitgedächtnis darunter. Die Anzahl bisher konsumierter Ecstasypillen habe keinen Einfluss.
Unter dem Titel "Wasserpfeifen - Lungenpfeifen" hat mindzone einen neuen Info-Flyer zum Thema Wasserpfeife (Shisha) aufgelegt. Der jugendgerecht aufgemachte Flyer richtet sich speziell an junge Heranwachsende, klärt realistisch über die gesundheitlichen Gefahren des Shisharauchens auf und schafft ein Risikobewusstsein.
Neue Studiendaten sprechen für noch höheres Lungenkrebsrisiko im Vergleich zu fabrikfertigen Zigaretten.
Anlässlich des Inkrafttretens des "Gesetzes zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens" zum 1. September 2007 informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu Fragen rund um das Thema Nichtrauchen
Aktuellen Studien zufolge besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Umgebungstemperatur während des Ecstasykonsums und dem Ausmaß der Nervenschädigung, die es verursachen kann.
Resignation und Isolation durch jahrelangen Heroinkonsum: Weil München 2007 einen Höchststand bei den Drogentoten registriert, suchen Experten jetzt nach Erklärungen.
Laut einer Warnung der europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht ist derzeit in einigen Ländern Europas mit Atropin versetztes Kokain im Umlauf! In Italien und den Niederlanden wurden zahlreiche Personen aufgrund des Konsums dieses Gemisches mit Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser eingeliefert.
Erstmals darf eine Patientin Cannabis legal zur Behandlung ihrer Multiplen Sklerose beziehen - unter strengen Auflagen. Kranke, die sich das Mittel auf eigene Faust besorgen, müssen mit Gefängnis rechnen.
Laut eines Forschungsteams der Universität Bristol in Großbritannien erkranken Cannabiskonsumierende mit einer Wahrscheinlichkeit von 41 Prozent eher an einer Psychose als abstinente Personen.
Das Rauchen von Wasserpfeifen, auch Shishas genannt, ist in den letzten Jahren in Deutschland immer populärer geworden. Bislang waren die Risiken, die durch das Rauchen von Wasserpfeifen entstehen, nicht eindeutig. Nun liegen Studien vor, die die Gesundheitsgefahren belegen.
Die EU-Kommission hat Deutschland und andere Mitgliedstaaten zum Verbot einer neuen Designer-Droge namens BZP aufgerufen, die in Tablettenform im Internet und so genannten Kräuterläden vertrieben werde. BZP sei bereits in insgesamt 13 EU-Staaten und in Norwegen aufgetaucht, erklärte die Brüsseler Behörde.
Der Rausch kommt für nur zwei Dollar. Immer häufiger sterben in den USA Jugendliche an der neuen Modedroge "Cheese". Vor allem Schüler konsumieren den Heroin-Verschnitt, der aus Mexiko eingeschmuggelt wird. Neben dem billigen Preis lockt die Kinder, dass das Pulver nicht gespritzt werden muss.
Bonn – Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Ephedra (Meerträubel) der Grundstoffüberwachung unterstellt. Damit wird der Handel mit dem Heilkraut deutlich eingeschränkt. Der Grund ist die in letzter Zeit zunehmende Verwendung von Ephedrakraut zur illegalen Herstellung von Betäubungsmitteln.
Fragen zu Partydrogen, Probleme mit Partydrogen? mindzone hat sein Beratungsangebot erweitert und bietet ab sofort eine Onlineberatung rund um das Thema Partydrogen. Das Angebot richtet sich an Jugendliche sowie deren Angehörige. Alle Auskünfte und Beratungen erfolgen kostenlos und anonym.
München – Die Gesundheitsminister der Länder wollen offenbar Diskothekenbetreiber verpflichten, eine Lärmgrenze einzuhalten. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ wollen die Ressortchefs am Mittwoch auf ihrer Konferenz in Ulm beschließen, eine entsprechende Regelung „prüfen“ zu lassen. Eine Regelung auf freiwilliger Basis greife in der Branche offenbar nicht.
Es geht um den Kick. Warum entsteht er und wodurch? Was passiert im Gehirn, wenn man süchtig wird? Zur Suchtentstehung gibt es viele Erklärungsmodelle. Siebzig Jahre nach der Entdeckung von Acetylcholin fanden die Wissenschaftler eine neue Rolle des Botenstoffs: Nicht Dopamin, sondern Acetylcholin macht Menschen süchtig.
Neue Erkenntnisse über die Neurobiologie der Sucht: Was Alkohol im Hirn anrichtet - und wie daraus eine Abhängigkeit entstehen kann.
München, 13. Juni 2007. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze von 14. bis 18. Juni 2007 finden in den bayerischen Diözesen unterschiedlichste Aktionen statt.Gestaltung von Gottesdiensten zum Thema Alkohol, Informationsstände, Schülerparlamente, Schulungen im Hochseilgarten für Vereine und Institutionen zum Thema Rausch und Risikokompetenz, Aktionen in Einkaufszentren, Nächtliche Aktionen in Clubs und Diskotheken, Veranstaltungen zum Thema Kinder von Suchtkranken sowie diverse öffentlichkeitswirksame Aktionen. Ziele der Suchtwoche sind u. a., das Bewusstsein für verantwortungsvollen Alkoholkonsum zu schärfen, die Stigmatisierung von Menschen mit Alkoholproblemen zu überwinden, Entscheidungshilfen anzubieten, konkrete Hilfen vorzustellen und letztendlich den Alkoholkonsum zu reduzieren. Denn die Zahlen zeigen es: das größte Suchtproblem ist der übermäßige Alkoholkonsum.
Die Deutschen trinken viel und regelmäßig Alkohol. Nun warnt die Drogenbeauftragte: Nicht nur auf Flatrate-Partys, auch durch Erwachsene lernen Jugendliche das Trinken.
Im Ecstasy-Rausch vergisst manch einer, was der Nebenmann gerade gesagt hat. Der Zustand könnte anhalten - die Partydroge schädigt einer Studie zufolge das sprachliche Gedächtnis.
Berlin - Trotz aller Warnungen hat die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin in seinem aktuellen Epidemiologischen Bulletin mitteilte, wurden für das Jahr 2006 2611 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr und die höchste Zunahme seit der Erfassung im Jahr 1993.
In den Niederlanden haben Fahnder den größten Drogenfund aller Zeiten gemacht. In Veldhoven sind 2,5 Millionen Ecstasypillen, 250 Kilogramm Amphetamine und 210 Kilogramm Haschisch entdeckt worden. Außerdem wurden noch 800 Kilogramm reines MDMA sichergestellt.
Mittelbayerische, 30.05.2007
Anlässlich des Weltnichtrauchertages warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor den Gefahren des Rauchens und Passivrauchens. Der Bundestag beschließt das Nichtraucherschutzgesetz. Das statistische Bundesamt benennt Lungenkrebs als die vierthäufigste Todesursache.
Der Dokumentarfilm "Feiern" porträtiert die Berliner Technoszene jenseits des "Loveparade"-Klischees. Interviews mit Nachtschwärmern und DJs geben einen Einblick in eine ganz eigene Welt, die sich größtenteils im Untergrund abspielt.
Alles neu macht der Mai!
Getrocknet und gegessen oder als Tee haben Muskatnuss, Stechapfel oder Pilze eine berauschende Wirkung. So genannte Biodrogen gelten als harmloser Partyspaß. Was in Omas Vorgarten oder auf der Wiese frei verfügbar ist, kann aber gefährliche Nebenwirkungen haben.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein will als Reaktion auf den jüngsten Drogenbericht der Bundesregierung sogenannte Flatrate-Partys gesetzlich verbieten.
2006 sind in Deutschland erneut weniger Menschen an Drogen gestorben als 2005. Die Abhängigkeit von Tabak, Alkohol und Medikamenten bleibt dagegen alarmierend hoch. Das geht aus dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung hervor.
Langjähriger Kokainmissbrauch kann zu Herzproblemen führen, bei denen es zu einer lebensbedrohlichen Herzkammererweitung kommt. Doch ist eine Erholung nach Abstinenz möglich. Ein italienisches Ärzteteam hat hierzu einer Fallbeschreibung in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht.
Wissenschaftler der Brown University in Providence im amerikanischen Bundesstaat Rhode Island haben im Tierversuch die Wirkung von Morphinen auf das Funktionieren der Synapsen (Verbindungen zwischen einzelnen Gehirnzellen) untersucht. Dabei kamen sie zu überraschenden Ergebnissen.
Britische Expertinnen und Experten haben die Risiken von 20 psychoaktiven Substanzen in einem mehrstufigen Verfahren systematisch eingeschätzt. Das Ergebnis der Expertengruppe kann auf den ersten Blick als überraschend bewertet werden. Demnach rangieren beispielsweise die legalen Substanzen Alkohol und Tabak in der Rangfolge der Gefährlichkeit deutlich vor illegalen Drogen wie Cannabis oder Ecstasy. Angesichts der hohen Zahl an Todesfällen, die durch Alkohol und Tabak verursacht werden, sind die Ergebnisse jedoch nachvollziehbar.
Ein US-amerikanisches Forschungsteam hat die Daten von mehr als 8.300 Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 44 Jahren analysiert, die wegen eines Schlaganfalls in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Dabei stellte sich heraus, dass der Konsum von Amphetaminen und Kokain zu den Hauptursachen für Schlaganfälle in dieser Altersklasse zählt
München ist um eine abgefahrene Eventlocation reicher: Im M.O.C.-Gelände, gegenüber der Zenith-Halle, wurden gerade die Renovierungsarbeiten des Kesselhaus fertig gestellt. Und mindzone ist beim 1. Event mit Sven Väth in dieser neuen Location dabei!
Wer mit Kokain am Steuer erwischt wird, dem kann der Führerschein entzogen werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Münster am 6. März 2007 beschlossen. Demnach sei die Kraftfahreignung bereits beim einmaligen Konsum von „harten Drogen“ ausgeschlossen.
20. Betäubungsmittel-Änderungsverordnung
Unbestritten ist, dass Zigarettenrauchen schädlich ist und zu Atemwegserkrankungen führt. Geht es um die Risiken des Cannabiskonsums, denken die meisten vermutlich nicht in erster Linie an die Folgen, die durch den eingeatmeten Rauch entstehen. Doch einer aktuellen Studie zufolge hat das Rauchen von Cannabis langfristig ähnliche Folgen für die Atemwege wie der blaue Dunst von Zigaretten.
Bekannt ist, dass der Konsum von Methamphetamin, das auch als Crystal oder Ice bezeichnet wird, psychotische Symptome erzeugen kann. In welchem Ausmaß dies geschieht, war bislang allerdings unklar. In einer australischen Studie wurde nun mit Hilfe eines standardisierten Erhebungsverfahrens die Häufigkeit psychotischer Symptome bei Methamphetaminkonsum ermittelt. Demnach ist das Risiko für eine Psychose 11-mal höher als in der Normalbevölkerung.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist kurz vor 01:00 Uhr eine Großrazzia im Garden durchgeführt worden.
Still und heimlich haben alle großen U.S. Tabakkonzerne ihren Zigaretten von Jahr zu Jahr mehr Nikotin beigegeben. So enthielt jede Zigarette der großen Konzerne 2005 rund elf Prozent mehr Nikotin als noch 1997.
Der Konsum von Methamphetamin kann zu Rissen in der Carotis, der Halsschlagader und zu Schlaganfällen führen. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie eines Forschungsteams der University of California.
In letzter Zeit berichten Cannabis Konsumenten vermehrt von gestrecktem Gras, welches in ganz Deutschland im Umlauf ist. Gestreckt wird das Gras mit Quarzsand, Vogelsand, Talkum oder Brix. Vereinzelt ist auch von Glas oder Metallstaub die Rede.
Brix ist ein ausschließlich zum Strecken von Hanfblüten entwickeltes Produkt, bestehend aus Flüssigzucker mit Aminosäuren und Hormonen.
Der Konsum des gestreckten oder behandelten Hanfblüten birgt ein erhebliches gesundheitliches Risiko. Da die Streckstoffe beim Rauchen nicht verbrennen, können sie ungehindert in die Atemwege und in die Lunge gelangen. Folgen sind Atembeschwerden, Atemnot, Entzündungen der Atemwege bis hin zur Staublunge (Silikose). Zudem haben an Silikose erkrankte ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko.
Der Konsument erkennt das betrügerische Gras daran, dass es zwischen den Zähnen knirscht, beim Rauchen ungewöhnlich stinkt oder durch sein extrem harziges Aussehen auffällt.
Vom Konsum wird dringend abgeraten!
Siehe auch Artikel vom 30.10.06 "Den Kiffern geht der Stoff aus".
mindzone, 29.11.2006
Laut einer aktuellen Studie führt bereits gelegentlicher Konsum von Methamphetamin dazu, dass sich Gehirnstrukturen verändern. Dauerhafter Konsum kann zu massiven Hirnschäden führen.
Laut einer aktuellen Studie der kalifornischen Stanford Universität zeigen etwa ein Achtel aller US Bürger deutliche Anzeichen für eine Internet-Abhängigkeit. Als typisches Anzeichen für eine „problematische“ Nutzung des Internets wird gewertet, dass die Konsumenten ihr Verhalten vor Familie, Freunden und Kollegen zu verbergen versuchen.
Regelmäßiger Konsum der Modedroge Ecstasy erhöht das Infektionsrisiko
Ein Forschungsteam fand in einer Studie mit über 7.000 Computerspielerinnen und -spielern bei fast 12% süchtiges Spielverhalten. So spielten diese beispielsweise viel mehr als eigentlich beabsichtigt, vernachlässigten andere Interessen oder Aufgaben oder zeigten sogar Entzugssymptome. Auch Keith Bakker, Gründer der Klinik für Computerspielsucht in Amsterdam, sieht enge Parallelen zur Abhängigkeit von Drogen oder Alkohol.
Zusammenfassung der aktuellsten Foschungsergebnisse zum Thema MDMA-Konsum von Dr. Boris B. Quednow (PUK Zürich)
Cannabiskonsum kann negative Auswirkungen auf eine Schwangerschaft haben - und zwar bereits zum Zeitpunkt der Empfängnis. Denn Tetrahydrocannabinol (THC), der Rausch erzeugende Bestandteil von Cannabis, blockiert einer aktuellen Studie zufolge die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter
Beschluss des Bundesgerichtshof (BGH) vom 25.07.2006, Az. 1 StR 297/06
In den Niederlanden wurde erst kürzlich vom Drugs Information and Monitoring System (DIMS) ein Trip analysiert, der Fentanyl (0,25 mg) enthält. Der Fentanyl-Trip ist ein weißes Papier auf dem rote Herzen aufgedruckt sind.
Cannabis verändert dauerhaft das Belohnungszentrum im Gehirn
Je früher Teenager Erfahrungen mit Alkohol machen, desto größer ist die Gefahr einer späteren Abhängigkeit.
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